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Ohren anlegen

So kann man Segelohren korrigieren lassen. Abstehende Ohren sind ein besonders markantes Merkmal, das für die Betroffenen meist eine große Belastung darstellt. Insbesondere Kinder und Jugendliche leiden unter Hänseleien oder verletzenden Kommentaren von Mitschülern. Aber auch Erwachsene leiden unter diesem Schönheitsmakel. Die sogenannten Segelohren können im Rahmen einer Ohrenkorrektur angelegt werden. Des Weiteren ist auch eine Veränderung der Form der Ohrmuschel im Zuge der Operation möglich.

"Super freundliche Beratung und absolut genaue Aufklärung. Operation und Nachbehandlung waren einwandfrei. Das Ergebnis ist einfach Klasse und superschön."

Patientenzitat auf Jameda

 

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Was ist eine Ohrenanlegung?

Wie läuft der Eingriff ab?

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit man als Patient für das Ohrenanlegen geeignet ist?

Welche Vorteile hat das Ohrenanlegen?

Welche Risiken bestehen beim Ohren anlegen?

Was kostet das Anlegen der Ohren?

Beim Ohrenanlegen handelt es sich um einen operativen Eingriff der plastischen und ästhetischen Chirurgie, bei dem der Chirurg abstehende Ohren korrigiert um auf diese Weise dem Gesicht ein harmonischeres Erscheinungsbild zu verleihen. Der Eingriff kann Segelohren beheben und gegebenenfalls auch die Form der Ohrmuschel durch die Bearbeitung des Knorpels verändern.

 

Zum Anlegen abstehender Ohren werden Teile des Ohrknorpels neu geformt oder ggf. entfernt, wodurch das Ohr mechanisch zurückgeklappt wird und somit näher dem Kopf anliegt.

 

In den meisten Fällen wird für das Ohrenanlegen die moderne Fadenmethode verwendet. Hierbei gibt es verschiedene Arten, die sich minimal in der Durchführung unterscheiden.

Das Ohrenanlegen wird in der Regel ambulant durchgeführt und bedarf keines stationären Klinikaufenthaltes. Eine Vollnarkose ist in den meisten Fällen nur bei Kindern notwendig. Bei Erwachsenen ist die Operation auch in Lokalanästhesie möglich.

 

Ablauf des Ohrenanlegens

Das Anlegen abstehender Ohren erfolgt bei der Fadenmethode über einen Schnitt an der Rückseite der Ohren, am Übergang vom Kopf zum Ohr. Von dort wird der Ohrknorpel neu geformt, mittels Fäden in der neuen Position gehalten und bei gewissen Indikationen auch ggf. entfernt. Auf diese Weise kann das Ohr in die gewünschte Position gebracht werden. Die Entfernung von Ohrknorpel ist nicht immer notwendig, um abstehende Ohren anlegen zu können. Oft reicht es aus spezielle Nähte anzulegen, die den Knorpel neu formen und in Position halten. Zudem ist auch eine Veränderung der Form der Ohrmuschel durch die Entfernung von Ohrknorpel bei der Operation möglich.

 

Am Ende der Operation werden die Schnitte vernäht und der Patient erhält einen Kopfverband, der wie ein Stirnband getragen wird. Dieser muss mindestens 10 Tage lang verbleiben, um die Ohren vor äußeren Einwirkungen zu schützen. Nach dem Ziehen der Fäden, was etwa 10 Tage nach dem Eingriff erfolgt, sollte der Patient noch für die Dauer einiger Wochen ein spezielles Stirnband beim Schlafen tragen. Dadurch wird ein Abknicken der Ohren nach dem Anlegen vermieden.

Grundsätzlich sollte der Patient in einem körperlich gesunden Zustand sein, um einen komplikationslosen Operations- und Heilungsverlauf zu ermöglichen.

Stark abstehende Ohren stellen für die Betroffenen meist eine große seelische Belastung dar. Sie lassen das Gesicht unharmonisch wirken und sind vor allem bei kurzem Haar schwer zu verbergen. Gerade Kinder leiden unter verletzenden Kommentaren durch ihre Mitschüler. Das Anlegen abstehender Ohren vor der Einschulung kann den Hänseleien vorbeugen. Selbstverständlich kann man das Anlegen der Ohren auch im Erwachsenenalter ohne Komplikationen durchführen.

 

Vorteile der Ohrenkorrektur

• Das Anlegen der Ohren ist ein standardisierter Eingriff
• Die Ohrenkorrektur dauert eine bis zwei Stunden
• Der Eingriff erfordert keinen stationären Aufenthalt
• Die Genesungszeit beträgt nur wenige Tage

 

Diese Eigenschaften stellen vor allem für Berufstätige, die ihrer Arbeit nicht lange fernbleiben können, einen großen Vorteil dar.

Das Anlegen der Ohren ist ein standardisierter Eingriff der plastischen und ästhetischen Chirurgie. Lediglich Komplikationen, die es bei jedem operativen Eingriff geben kann, sind bei einer Ohrenkorrektur möglich. So kann es zu Infektionen kommen, denen der Arzt aber durch die Gabe von Antibiotika gezielt entgegenwirken kann.

 

Leichte Schwellungen sowie Blutergüsse sind Symptome, die häufig nach dem Anlegen der Ohren auftreten. Sie stellen aber kein Problem dar und entwickeln sich in der Regel von selbst zurück. Auch leichte Empfindungsstörungen im Bereich der Ohren sind ganz normal und lassen nach einiger Zeit wieder nach.

Die Kosten variieren je nach Aufwand und Größe der zu behandelnden Ohren. Dadurch ist es kaum möglich, einen generellen Preis für eine Anthelixplastik festzulegen. Da die Preise je nach Befund variieren, kann erst in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit entsprechender Voruntersuchung ein Kostenplan erstellt werden.