Fadenlifting:
Das Lifting
ohne Skalpell

Mit dem Alter verliert die Haut an Spannkraft und Straffheit. Es bilden sich Falten um Mund, Nase und Augen sowie im Hals- und Dekolletébereich. Mit Hilfe eines Fadenliftings können diese Falten ganz ohne Skalpell geglättet werden. Allein mittels Fäden, die in die Haut eingesetzt werden, kann dem Gesicht, Hals, Dekolleté oder den Händen neue Jugendlichkeit und ein strafferes und frischeres Erscheinungsbild verliehen werden.


Doch nicht nur die Gesichtshaut kann mithilfe der Methode gestrafft werden. Das Fadenlifting kann zusätzlich zur Festigung von Orangenhaut und überdehnter Haut nach Schwangerschaften beitragen.

"Abschließend kann ich eigentlich nur sagen: macht euch euer eigenes Bild, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr enttäuscht werdet :)"

Patientenzitat auf Jameda

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Was ist ein Fadenlifting?

Wie läuft ein Fadenlifting ab?

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit man als Patient für ein Fadenlifting geeignet ist?

Welche Vorteile bringt ein Fadenlifting mit sich?

Welche Risiken oder Komplikationen können auftreten?

Wie hoch belaufen sich die Kosten für ein Fadenlifting?

Ein Fadenlifting ist eine Form der Faltenbehandlung, die in der plastischen und ästhetischen Chirurgie immer häufiger durchgeführt wird. Im Gegensatz zum herkömmlichen Facelifting kommt dieses Lifting ganz ohne Schnitte aus und kann nur mithilfe von Fäden, die in die Haut eingesetzt werden Falten im Gesicht, am Hals und im Dekolleté reduzieren und zur Festigung von Orangenhaut und überdehnter Haut beitragen.

 

Es existieren zwei Arten von Fäden, die im Rahmen der Methode verwendet werden können. Polydioxanon-Fäden (PDO-Fäden) werden quer zur Muskelachse eigesetzt und dienen der Volumenauffüllung. Die Fäden bestehen aus Polymilchsäure und regen die körpereigene Produktion von Kollagen an.

 

Eine weitere Variante stellen Zugfäden dar, die quer zur Muskelachse eingesetzt werden und eine deutlich sichtbare Straffung der behandelten Bereiche ermöglichen. Hierbei entsteht eine Verhärtung des Bindegewebes, durch die die Kollagenproduktion angeregt wird.

 

Im Rahmen eines Fadenliftings können die unterschiedlichsten Arten von Falten geglättet werden, so zum Beispiel Knitterfalten im Bereich der Augen, Falten um den Mund herum und die Nasolabialfalte. Zudem verleiht ein solches Lifting dem Gesicht ein straffes Gesamtbild, die Gesichtskonturen können neu modelliert werden und auch Hals und Dekolleté sind nach einer Behandlung deutlich glatter und straffer. Erste Erfolge konnten zudem bereits bei der Straffung von Orangenhaut (Cellulite) und überdehnter Haut verzeichnet werden.

 

Mögliche Anwendungsbereiche eines Fadenliftings

• Wangenbereich
• Kieferbereich
• Halsbereich
• Dekolletébereich
• Augenbrauen
• Schläfen
• Stirn
• Augenbereich
• Nasolabialfalten
• Mund-Kinn-Falte
• Mundwinkelfalten
• Senkrechte Falten vor dem Ohr
• Oberarme
• Hände
• Weitere

Das Fadenlifting wird ambulant in Lokalbetäubung durchgeführt. Durch das minimalinvasive Verfahren, das keine Einschnitte in die Haut erfordert, ist der Eingriff schnell durchgeführt und dauert in der Regel circa eine Stunde.

 

Vor dem eigentlichen Lifting zeichnet der Arzt den Verlauf der einzusetzenden Fäden auf das Gesicht des Patienten auf. Anschließend werden die Fäden quer oder senkrecht zur Muskelachse eingesetzt. Dies erfolgt über kleine Einstiche mithilfe einer Hohlnadel durch die die Fäden unter der Haut platziert werden. Die Fixierung wird durch leichte Bewegungen und eine sanfte Massage der Haut unterstützt. Ist der Faden an der richtigen Stelle angebracht und die Nadel entfernt, ist das Fadenlifting abgeschlossen. Der Patient ist sofort wieder einsatzfähig. Ein Entfernen der Fäden zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht notwendig, da sich diese selbstständig auflösen.

 

Im Zuge eines Fadenliftings können mehrere Fäden innerhalb eines Eingriffes eingesetzt werden. Oft wird dieses Lifting auch mit anderen Methoden der Faltenbehandlung kombiniert, wie zum Beispiel mit einer Botoxbehandlung oder einer Faltenunterspritzung oder Konturverbesserrung mit Hyaluron.

 

Polydioxanon-Fäden (PDO-Fäden) bestehen aus Polymilchsäure und stimulieren die körpereigene Kollagenproduktion. Die Fäden lösen sich innerhalb von 10 bis 15 Monaten auf. Jedoch kann der glatte und straffe Effekt der Haut bis zu 24 Monate nach dem Abbau der Fäden erhalten bleiben.

 

Bei den Zugfäden, die eine Verhärtung des Bindegewebes bewirken und durch die Aktivierung der Fibroblasten die Kollagenproduktion induzieren, kann der straffende Effekt ebenfalls bis zu 3 Jahre anhalten.

 

Beide Arten rufen nicht nur einen sichtbaren Lifting-Effekt hervor, sondern bewirken auch eine Revitalisierung der Hautstruktur. Zusätzlich wird durch die Stimulation der Blutzirkulation der Abtransport überschüssiger Flüssigkeit aus dem Körper gefördert. Durch diese Effekte kann das Fadenlifting auch dazu genutzt werden Orangenhaut zu mindern und überdehnte Haut zu festigen.

Im Rahmen eines Fadenliftings können hauptsächlich Falten geglättet werden, die sich zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr natürlicherweise aufgrund des fortschreitenden Alters gebildet haben. Nach dem 50. Lebensjahr erschlafft die Haut häufig so stark, dass ein Fadenlifting häufig alleine nicht mehr zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen würde, sondern mit anderen Verfahren der Faltenbehandlung kombiniert oder durch ein klassisches Facelifting ersetzt werden sollte. Ein solches Lift ist also nicht für Patienten geeignet, die im Bereich des Gesichts und des Halses über überschüssige Haut verfügen. Hier zeigt das Fadenlifting keine ausreichende Wirkung, da es überschüssige Hautpartien, die das Gesicht schlaff und müde erscheinen lassen und die Gesichtskontur stören, nicht entfernt.

 

Bei leichter Orangenhaut und Dehnungsstreifen kann die Methode ebenfalls angewandt werden, allerdings sollten hierbei ebenfalls keine unrealistischen Erwartungen gehegt werden.

 

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Patient keine Allergie gegen das Material der verwendeten Fäden (meist Polypropylen) aufweist. Dies sollte im Zweifelsfall vor dem Lifting ausgeschlossen werden.

 

Ein weiteres Kriterium, das einen Patienten für ein solches Lift ausschließen kann, ist der Zustand seiner Haut. Bestehen entzündliche Haut- oder Gewebeerkrankungen im Bereich der zu behandelnden Hautareale, sollte auf diese Behandlung verzichtet bzw. diese erst nach der Genesung der erkrankten Hautpartien vorgenommen werden.


Kriterien für ein Fadenlifting im Überblick

• Keine überschüssige Haut
• Keine Allergie oder Unverträglichkeit dem Fadenmaterial gegenüber
• Gesunde Haut ohne entzündliche Erkrankungen
• Keine Schwangerschaft oder Stillzeit

Die Glättung von Falten mittels Fadenlifting ist schnell durchgeführt und verspricht ein besonders natürlich aussehendes Ergebnis. Ein großer Vorteil dieser Behandlung besteht darin, dass es sich um ein minimalinvasives Verfahren handelt, wodurch keine Narben entstehen. Durch kleine Einstiche anstelle von Schnitten, wird die Genesungszeit verkürzt, sodass der Patient sofort wieder einsatzfähig ist und ähnlich wie bei einer Impfung oder Blutabnahme nur die Einstiche heilen müssen. Dies macht diese Form des Liftings besonders schonend und stellt einen großen Vorteil im Vergleich zu invasiven Formen der Faltenbehandlung dar.

 

Ein weiterer Vorteil dieses Liftings besteht darin, dass es als vergleichsweise kleiner Eingriff große Wirkungen erzielen kann, die natürlich aussehen. Der große Einsatzbereich des Eingriffs macht ihn für viele Patienten attraktiv, da verschiedenste Faltenformen behandelt und geglättet werden können. So kann es nicht nur verschiedene Mimikfalten im Gesicht korrigieren, sondern auch die Augenbrauen anheben, den Wangen mehr Volumen verleihen und die Gesichtskonturen wiederherstellen. Es lässt das Gesicht insgesamt straffer und jünger aussehen.

 

Vorteile des Fadenliftings auf einen Blick

• Keine Narben
• Kurze Genesungszeit
• Gewebeschonend
• Großer Einsatzbereich
• Sofort sichtbare Ergebnisse
• Natürlich aussehende Ergebnisse
• Bildung von neuem Bindegewebe (anhaltende Wirkung)
• Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Verfahren

 

Durch den Verzicht auf Einschnitte gilt das Fadenlift als ein sehr schonender Eingriff mit sehr geringem Risiko für Komplikationen. Vor allem das Risiko für Infektionen ist bei diesem Lifting geringer als bei invasiven Eingriffen. Eine Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber den verwendeten Materialien muss im Vorfeld der Behandlung ausgeschlossen werden, um Komplikationen danach zu vermeiden.

 

Nach einem Fadenlift kann es lediglich zu leichten Schwellungen und Blutergüssen kommen. Diese klingen jedoch nach wenigen Tagen von selbst wieder ab und stellen keinen Grund zur Sorge dar.

Die Kosten eines Fadenlifts sind ohne nähere Informationen nur sehr schwer zu bestimmen. Was ein Fadenlifting kosten kann, hängt von vielen Faktoren ab und ist von Patient zu Patient unterschiedlich. So spielen vor allem das Ausmaß der Therapie, die Art der zu behandelnden Falten und die Anzahl der eingesetzten Fäden eine entscheidende Rolle bei der Preisbildung.